Ordnung dank Hierarchie
April 30th, 2008
Ein schöner Brauch aus dem alten Schifffahrtsrecht
Bei Entscheidungen besonderer Reichweite beruft der Kapitän den Schiffsrat ein, der aus nautischen Offizieren und dem leitenden Ingenieur besteht. Das Vorgehen ist dank einer aus der Hierarchie abgeleiteten festen Reihenfolge klar geordnet. Der Rangniedrigste äußert seine Meinung zuerst, zuletzt spricht der Kapitän selbst. Der psychologische Hintergrund dieses Brauches: Den Mächtigen wird nicht widersprochen. Beginnt der Chef, findet sich kaum alternative Meinungen.
Weiterführend zu Sicherheit: Wissenschaftlich zu Sicherheitskultur: Rainer Dietrich
Quellennachweis zur Nautik: Schiffahrtsrecht II von Johannes Müller, Joseph Krauss
Mac-Software im Langzeit Test
März 20th, 2008
Wohl ausgesuchte Software für Mac OS X
dict.cc Plugin bei lipflip.org (english) offline Deutsch-Englisches Wörterbuch. In das System integrierbar als Dictionary.App (Free)
(Diese Seite ist in Arbeit. Empfehlungen gerne über dei Kommentare)
Freeware & Software im Langzeit-Praxis-Test
Januar 31st, 2008
Linksammlungen zu (Windows-)Software gibt es tausende. Und alle sind umfangreicher als die Folgende. Das Besondere: Die empfohlen Produkte wurden sorgsam ausgewählt und fast alle über mehrere Jahre in der Praxis erprobt und für gut befunden.
Tipp10 10-Finger-Schreiben lernen. Übersichtliche, adaptive und kostenlose Software unter der GNU General Public License.
1by1 Einfacher Audioplayer, besonders gut um ganze Verzeichnisse abzuspielen. Klein, übersichtlich, gut funktionierend. Freeware.
ESET Smart Security Zuverlässige, System-Resourcen schonende und mittlerweile auch übersichtliche Antiviren- und Firewall-Lösung. Jahreslizenz: Etwa 40 Euro.
FileZilla Client Einfaches, aber gutes FTP Programm. Kostenlos unter der GNU General Public License.
Foxit PDF Reader Gute, schnelle Alternative zum Adobe Acrobat Reader
Free PDF XP PDF Dateien aus allen Anwendungen mit Druckfunktion erstellen. Basiert auf GhostScript. Freeware
JOE Größere Mengen an Dateien umbenennen. Nach etwas Einarbeitung, sehr nützlich.
Mozilla Thunderbird: Kostenlose Emailsoftware. Lässt sich individuell anpassen durch Erweiterungen (Empfohlen seien: XNote oder Messagenotes, Virtual Identitiy, Nostalgy, Mail Redirect, Lightning, Allow HTML temp). Kostenlos unter Mozilla Public Licence und anderen.
mp3tag Hilfreiche Software um MP3 Dateien zu benennen und zu taggen. Freeware
PC Zeit: Erfasst die Zeit, die man aktiv den Computer benutzt hat. Freeware.
QuickDic Deutsch-Englisch Übersetzungssoftware, die zwar an dict.cc und leo.org nicht heranreicht, aber auch ohne Internet funktioniert. Freeware
Topstyle Pro und Topstyle Light Quelltext Editoren. Die Lite Version (kostenlos) ist ein guter CSS Editor. Die empfehlenswerte Pro Variante (etwa 80$) eignet sich nicht nur für CSS sondern auch für XHTML, PHP und andere Dateiformate.
VideoLAN: Guter Videoplayer. Spielt viele Formate. Bedienung weniger überladen als bei vielen anderen Playern, dennoch etwas gewöhnungsbedürftig. Kostenlos unter der GNU General Public License.
Wecker Einfacher Wecker. Sehr praktisch. Freeware.
Paper Prototyping
November 22nd, 2007
(Aus dem Handout zu einem Referat über Paper Prototyping)
Vollständiges Handout zu Paper Prototyping, 275KB © 2007 lk
Paper Prototyping ist eine Methode in der Entwicklung von (Mensch-Maschine) Systemen mit der man bei geringen Kosten und relativ früh im Entwicklungsprozess Benutzer-Tests durchführen kann. Im PDF wird ein erste Überblick gegeben. Ausschnitte aus dem PDF im Folgenden:
In der psychologischen Forschung: User-Centered Design
Paper Prototyping wird verstanden als eine unter vielen Methoden zur Usability Evaluation. Weitere Methoden sind beispielsweise: Nutzungsszenarios, Eye Tracking, Experten Reviews, Interviews
In der Informatik: Klassisches und iteratives Vorgehen bei System-Entwicklung
Traditionell läuft Softwareentwicklung nach dem Wasserfall-Prinzip ab: Zunächst wird die Spezifikationen festgelegt, anschließend wird das Projekt realisiert und implementiert. Ein Zurück gibt es in einem solchen sequentiellen Modell nicht. Im Kontrast zu diesen Wasserfallmodellen (auch „Lifecycle Plans“) steht die Gruppe der iterativen (evolutionäre) Verfahren. Da man davon ausgeht, dass die genauen Anforderungen nicht vollständig vor der Entwicklung festgelegt werden können, überprüft man die Zielstellung regelmäßig. Ein solches Vorgehen ist die in ISO 13407 beschriebene “Benutzer-orientierte Gestaltung interaktiver Systeme”
Klassifikation von (Paper−) Prototypen
Horizontal & vertikal
Der Prototyp bietet nicht die volle Funktionalität des angestrebten Endproduktes. Vertikale Prototypen haben viele, aber unvollständige Funktionen.
Horizontale Prototypen: exemplarisch wenige Funktionen, aber vollständig
Revolutionär, Evolutionär & Inkrementell
Revolutionär: P. wird immer wieder neu entwickelt. „Throw-away-Prototypes“;
Evolutionär: Bestehender P. wird weiter entwickelt und geht in Zielprodukt über;
Inkrementell: Das finale Produkt wird parallel zu den Prototypen entwickelt
Look & Interaktion
Prototypen unterscheiden sich darin, wie realistisch sie aussehen (Look) und wie komplex und realistisch die Interaktion realisiert wird
Erfahrungsbericht: Externe Festplatte “Lacie Quadra”
November 13th, 2007
Lacie Quadra externe Festplatte.
Technische Daten
Interface:
1 x eSATA
2 x FireWire 800 (9-pin)
1 x FireWire 400 (6-pin)
1 x USB 2.0 port
Plattendrehung (U/min): 7200
Cache: 16MB (?)
Pro und Kontra
- + Verarbeitung; Wirkt sehr robust und gut verarbeitet. Schwer (1,5 kg) und stabil.
- + Auto-off; Hat eine automatisch Ausschalten Funktion
- - Lautstärke; Ist deutlich lauter, als eine ältere Vergleichsfestplatte (Samsung 160GB 5400 U/min in Alumni Laureate Gehäuse). Besonders großer Unterscheid im Zugriff (Bewegung der Lese/Schreibköpfe)
- Qualität; Von drei bestellten Festplatten machte eine sehr komische Geräusche und musste ausgetauscht werden. Der E-Mail-Support von Lacie war hilfreich und schnell (danke an Herr kiddota)
- Preis/Leistung Beides hoch (Viele Schnittstellen und mitgelieferte Kabel)
Zuletzt noch recht aufschlussreiche Benchmarks.
Testsystem: Samsung X30 WVC1500, Centrino 1500 Mhz mit Win XP Pro SP2. Firewire400 und USB 2. Virenscanner ausgeschaltet.
Samsung 5400er mit Firewire400, Lacie mit Firewire400, Lacie mit USB.
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Bescheidenheit
Oktober 26th, 2007
Der Erfinder des Fliegens richtete seine letzten Worte an seinen Bruder “Kleine Opfer müssen gebracht werden”. Kurz darauf stürzte er ab.
(Quelle: Ich habe meine Sache hier Getan: Leben und letzte Worte berühmter Frauen und Männer / Hans Halter)
PDF-Reader
Oktober 22nd, 2007
Worum geht es?
Die Microsoft Betriebssysteme (z.B. Windows XP, Windows Vista) können nicht ohne Zusatzprogramme PDF Dateien öffnen. Im Folgenden sollen eine Alternative zu dem populären PDF-Reader von Adobe vorgestellt werden.
Adobe Acrobat Reader vs Foxit Reader
| Foxit Reader | Adobe Acrobat Reader | |
|---|---|---|
| Ladezeit | + | – |
| Kompatibilität | + | ++ |
| Werbung in der Software | 0 | ++ |
| Farbgenauigkeit, Farbprofile | 0 | ++ |
Fazit
Der Foxit Reader ist fast immer eine gute Wahl, da er schneller lädt als der Adobe Reader und fast alle alltäglichen Aufgaben gut erfüllt. Lediglich bei speziellen Bedürfnissen, zum Beispiel der korrekten Wiedergabe von Dokumenten mit Farbprofilen, ist die Software von Adobe vorzuziehen.
Weitere Alternativen:
Puristen mögen sich den Sumatra Pdf/ Reader ansehen.
Automatisch
Oktober 18th, 2007
“Eine Wohnungsbaugesellschaft führt in einem Wohnblock automatische Heizungssteuerungen ein. Zum Energie sparen, reagiert diese beispielsweise auf geöffnete Fenster. Kurz darauf rief eine ältere Frau aus einem betroffenen Haus an. Bei ihr wäre jemand in dem Wohnzimmer gewesen und hätte ihre Heizung verstellt. Das sei ihr Unangenehm. Sie wolle eine neue Wohnung” - Seminar Prof Wandke
Kalender 2008 Indesign
Oktober 5th, 2007
Photos, Grafiken und Illustrationen digital vorhanden? Anbei ein Monatskalender für 2008, zum selbstbefüllen, ausdrucken, verschenken. Er ist sicherlich nicht perfekt, aber ein guter Start. Bitte nach dem Open Source Prinzip verwenden: Nehmen und geben. Über Anregungen & verbesserte Versionen freue ich mich! Viel Spaß damit.
2008a-kalender-luline1.indd (etwa 2MB)
2008a-kalender-luline1.pdf (etwa 40KB)
Update: 06.10.2007: Die Freien Tage sind derzeit für Rheinland-Pfalz eingetragen. Für andere Bundesländer kann es ein, zwei Abweichungen geben. Feiertage gibts z.B. als ICS Datei.
Update: 13.10.2007: Kleiner Bug behoben: Unnötige Ebenen im August entfernt. Danke an jul
Realistische Simulation
Oktober 5th, 2007
Was man mit Computern so alles machen kann. Zum Beispiel Probleme simulieren, die man ohne Rechner schon ganz ähnlich hatte
Computer-Simulationen (von Organisationen) haben die Tendenz, den Forscher in Boninis Paradox hineinzulocken – je realisitscher und detaillierter das Modell, desto mehr ähnelt es der nachgebildeten Organisation, was auch ähnliche Unverständlichkeit und Unbeschreibbarkeit mit einschließt.
(Starbuck 1976, S.1101 1976, nach Karl E Weick, 1985)