Paper Prototyping

November 22nd, 2007

(Aus dem Handout zu einem Referat über Paper Prototyping)
Vollständiges Handout zu Paper Prototyping, 275KB © 2007 lk

Paper Prototyping ist eine Methode in der Entwicklung von (Mensch-Maschine) Systemen mit der man bei geringen Kosten und relativ früh im Entwicklungsprozess Benutzer-Tests durchführen kann. Im PDF wird ein erste Überblick gegeben. Ausschnitte aus dem PDF im Folgenden:

In der psychologischen Forschung: User-Centered Design
Paper Prototyping wird verstanden als eine unter vielen Methoden zur Usability Evaluation. Weitere Methoden sind beispielsweise: Nutzungsszenarios, Eye Tracking, Experten Reviews, Interviews

In der Informatik: Klassisches und iteratives Vorgehen bei System-Entwicklung
Traditionell läuft Softwareentwicklung nach dem Wasserfall-Prinzip ab: Zunächst wird die Spezifikationen festgelegt, anschließend wird das Projekt realisiert und implementiert. Ein Zurück gibt es in einem solchen sequentiellen Modell nicht. Im Kontrast zu diesen Wasserfallmodellen (auch „Lifecycle Plans“) steht die Gruppe der iterativen (evolutionäre) Verfahren. Da man davon ausgeht, dass die genauen Anforderungen nicht vollständig vor der Entwicklung festgelegt werden können, überprüft man die Zielstellung regelmäßig. Ein solches Vorgehen ist die in ISO 13407 beschriebene “Benutzer-orientierte Gestaltung interaktiver Systeme”

Klassifikation von (Paper−) Prototypen

Horizontal & vertikal
Der Prototyp bietet nicht die volle Funktionalität des angestrebten Endproduktes. Vertikale Prototypen haben viele, aber unvollständige Funktionen. Horizontale Prototypen: exemplarisch wenige Funktionen, aber vollständig

Revolutionär, Evolutionär & Inkrementell
Revolutionär: P. wird immer wieder neu entwickelt. „Throw-away-Prototypes“; Evolutionär: Bestehender P. wird weiter entwickelt und geht in Zielprodukt über; Inkrementell: Das finale Produkt wird parallel zu den Prototypen entwickelt

Look & Interaktion
Prototypen unterscheiden sich darin, wie realistisch sie aussehen (Look) und wie komplex und realistisch die Interaktion realisiert wird

Lacie Quadra externe Festplatte. Technische Daten Interface: 1 x eSATA 2 x FireWire 800 (9-pin) 1 x FireWire 400 (6-pin) 1 x USB 2.0 port Plattendrehung (U/min): 7200 Cache: 16MB (?) Pro und Kontra
  • + Verarbeitung; Wirkt sehr robust und gut verarbeitet. Schwer (1,5 kg) und stabil.
  • + Auto-off; Hat eine automatisch Ausschalten Funktion
  • - Lautstärke; Ist deutlich lauter, als eine ältere Vergleichsfestplatte (Samsung 160GB 5400 U/min in Alumni Laureate Gehäuse). Besonders großer Unterscheid im Zugriff (Bewegung der Lese/Schreibköpfe)
  • Qualität; Von drei bestellten Festplatten machte eine sehr komische Geräusche und musste ausgetauscht werden. Der E-Mail-Support von Lacie war hilfreich und schnell (danke an Herr kiddota)
  • Preis/Leistung Beides hoch (Viele Schnittstellen und mitgelieferte Kabel)
Zuletzt noch recht aufschlussreiche Benchmarks. Testsystem: Samsung X30 WVC1500, Centrino 1500 Mhz mit Win XP Pro SP2. Firewire400 und USB 2. Virenscanner ausgeschaltet. Samsung 5400er mit Firewire400, Lacie mit Firewire400, Lacie mit USB. Samsung Festplatte in Alumni Laureate GehäuseLacie mit Firewire400Lacie mit USB2

Bescheidenheit

Oktober 26th, 2007

Der Erfinder des Fliegens richtete seine letzten Worte an seinen Bruder “Kleine Opfer müssen gebracht werden”. Kurz darauf stürzte er ab. (Quelle: Ich habe meine Sache hier Getan: Leben und letzte Worte berühmter Frauen und Männer / Hans Halter)

PDF-Reader

Oktober 22nd, 2007

Worum geht es? Die Microsoft Betriebssysteme (z.B. Windows XP, Windows Vista) können nicht ohne Zusatzprogramme PDF Dateien öffnen. Im Folgenden sollen eine Alternative zu dem populären PDF-Reader von Adobe vorgestellt werden. Adobe Acrobat Reader vs Foxit Reader
Foxit Reader Adobe Acrobat Reader
Ladezeit +
Kompatibilität + ++
Werbung in der Software 0 ++
Farbgenauigkeit, Farbprofile 0 ++
Fazit Der Foxit Reader ist fast immer eine gute Wahl, da er schneller lädt als der Adobe Reader und fast alle alltäglichen Aufgaben gut erfüllt. Lediglich bei speziellen Bedürfnissen, zum Beispiel der korrekten Wiedergabe von Dokumenten mit Farbprofilen, ist die Software von Adobe vorzuziehen. Weitere Alternativen: Puristen mögen sich den Sumatra Pdf/ Reader ansehen.

Automatisch

Oktober 18th, 2007

“Eine Wohnungsbaugesellschaft führt in einem Wohnblock automatische Heizungssteuerungen ein. Zum Energie sparen, reagiert diese beispielsweise auf geöffnete Fenster. Kurz darauf rief eine ältere Frau aus einem betroffenen Haus an. Bei ihr wäre jemand in dem Wohnzimmer gewesen und hätte ihre Heizung verstellt. Das sei ihr Unangenehm. Sie wolle eine neue Wohnung” – Seminar Prof Wandke

Kalender 2008 Indesign

Oktober 5th, 2007

zwei überlagerte Screenshots zeigen Ausschnitte aus dem Kalender 2008 Photos, Grafiken und Illustrationen digital vorhanden? Anbei ein Monatskalender für 2008, zum selbstbefüllen, ausdrucken, verschenken. Er ist sicherlich nicht perfekt, aber ein guter Start. Bitte nach dem Open Source Prinzip verwenden: Nehmen und geben. Über Anregungen & verbesserte Versionen freue ich mich! Viel Spaß damit. 2008a-kalender-luline1.indd (etwa 2MB) 2008a-kalender-luline1.pdf (etwa 40KB) Update: 06.10.2007: Die Freien Tage sind derzeit für Rheinland-Pfalz eingetragen. Für andere Bundesländer kann es ein, zwei Abweichungen geben. Feiertage gibts z.B. als ICS Datei. Update: 13.10.2007: Kleiner Bug behoben: Unnötige Ebenen im August entfernt. Danke an jul

Realistische Simulation

Oktober 5th, 2007

Was man mit Computern so alles machen kann. Zum Beispiel Probleme simulieren, die man ohne Rechner schon ganz ähnlich hatte
Computer-Simulationen (von Organisationen) haben die Tendenz, den Forscher in Boninis Paradox hineinzulocken – je realisitscher und detaillierter das Modell, desto mehr ähnelt es der nachgebildeten Organisation, was auch ähnliche Unverständlichkeit und Unbeschreibbarkeit mit einschließt. (Starbuck 1976, S.1101 1976, nach Karl E Weick, 1985)
Man erzählt, dass drei Schiedsrichter über die Frage des Pfeifens von unvorschriftsmäßig ausgeführten Schlägen uneins waren. Der erste sagte: “Ich pfeife sie, wie sie sind.” Der zweite sagte: “Ich pfeife sie, wie ich sie sehe.” Der dritte und cleverste Schiedsrichter sagte: “Es gibt sie überhaupt erst, wenn ich sie pfeife“ (Simons 1976, S26, nach Karl E Weick, 1985)
Vier Objektive an einer EOS 350D auf eine Schildbürger-Schallplatte gehalten. 100% Crop aus der Bildmitte. Zugegeben, nicht sehr standardisiert (ISO, Brennweite etc) und daher eingeschränkt vergleichbar. Für mich war aber eines ableitbar: Das Tamron 28-75 hat eine dermaßen gute Abbildungsleistung, dass es sich hinter den Festbrennweiten (insbesondere, wenn die mit Offenblende f 1.8 genutzt werden) verstecken muss. Tamron 28-75/2.8 bei Offenblende Tamron 28-75/2.8 Canon 85/1.8 USM bei f2.8 Canon 85/1.8 USM Canon 200/2.8L bei Offenblende Canon 200/2.8L Weblinks: Tamron 28-75 vs Canon 24-70L http://www.mgm-photography.com/lens_test/lens_test.htm http://forums.dpreview.com/forums/read.asp?forum=1029&message=17516517 http://photography-on-the.net/forum/showthread.php?t=147164 http://ivanmassey.smugmug.com/gallery/746143#32879461 http://www.bobatkins.com/photography/reviews/tamron_28_75d.html (letztes Update: 30.11.2007)
Ausgewählte Links um mit HDR Photographie zu starten. Begriffe DRI: Dynamic Range Increase HDR: High Dynamic Range Worum gehts? Der Gesamt-Kontrast von (digital) Kameras ist beschränkt. Eine Szene als Beispiel: Dunkle Wiese, heller blauer Himmel. Für das menschliche Auge kein Problem. Aber auf einem Photo sind entweder die hellen Bereiche zu hell oder die dunklen zu dunkel. Hier setzt die Dynamic Range Increase Technik an. Der Gesamt-Kontrast eines Motives wird erhöht, indem eine Belichtungsserie (helle und dunkle Versionen des gleichen Motivs) zusammengefügt werden. Dadurch erreicht man eine gleichmäßige Ausleuchtung – und ein ungewohntes, unnatürliches Bild. Ohne HDR (c) Ludwig Kannicht HDR Photo (c) Ludwig Kannicht Photos: Vier Jungs ohne (oben) und mit (unten) HDR & Tonemapping (© 2007 Ludwig Kannicht) Vorraussetzungen Im Prinzip braucht man mehrere (meist drei) unterschiedlich helle Photos des selben Motivs. Also: Keine bewegten Objekte & ein Stativ. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, kann man die Belichtungsserie auch aus einem einzelnen RAW File generieren. Dies hat aber Grenzen, der erzielte Effekt ist wesentlich schwächer. Einführung: FAQ, Tutorial, weitere Artikel digitalkamera.de: Einführung und zur Software “Photomatix Pro 2.4″ hdrsoft.com/resources/ DRI bei Wikipedia Tutorial: DRI Manuell in Photoshop: digiachim.de/DRI als HTML oder PDF bardill.net sns.ias.edu Software hdrsoft.com Photomatix Pro (Mac, PC; Photoshop Plugin; 75€) Artizen HDR (PC, 60$)