apple-macbook-pro-qualität

Oktober 14th, 2008

Macs sind ja bekannt als Computer für Designer. Das rührt nicht von ungefähr – die erstellen ja auch tolle Grafiken. Ohne viele Worte eine kleine Sammlung von Screenshots: Screenshot zeigt ein Durcheinander an Pixeln (Mac OS X 10.5) Doppelte Textzeile unter Mac OS X 10.5 Screenshot von wilden Pixeln, nach dem Ruhezustand unter Mac OS X 10.5 Screnshot einer Fehlermeldung ohne Text. In der Titelzeile steht "Ein Fehler ist aufgetreten". Nicht sprechende Fehlermeldung. Unter Mac OS X 10.5 Screenshot zeigt ein leeres Fenster, das eigentlich nicht leer sein sollte, OS X 10.5 Screenshot zeigt die Menu Bar mit sich überlagernder Schrift Photo des Bildschirms zeigt wellenförmige Hintergrundfarbe, obwohl als Hintergrund nur ein Grau eingestellt ist (Wollen Sie die Screenshots verwenden? CC 2.5 Lizenz. Rechte dritter sind davon nicht betroffen.)

convenient help

Oktober 14th, 2008

Kurz notiert: “Get fast, personalized help when it’s most convenient for you.” heißt es auf einer Apple Support Seite. Die versprochene, praktische Hilfe sieht dann so aus:
Screenshot der Apple Support Seite, die viele Fragezeichen, aber wenig Info zeigt.

Screenshot der Apple Support Seite, die viele Fragezeichen, aber wenig Info zeigt.

Ziemlich hilflose Hilfeseite.
Eine kurze Notiz zur sinnvollen Anzeige von Daten. Preisvergleichs- und Shoppingportale beschränken sich nicht auf das ermitteln von Preisen. Auf den einschlägigen Seiten findet man auch Produktfotos, Datenblätter, Produkt-Bewertungen und Händler-Bewertungen. So weit, so gut. So praktisch. Und verwunderlich. Warum sind Produktbewertungen immer nur auf eine konkrete Produktversion aggregiert, nie auf Produktserien? Informiert sich ein User über Festplatten, so interessieren ihn doch nicht nur die Bewertungen zu einem konkreten Modell («wie wurde denn die Platte von Samsung, Modell T1 mit 750 GB bewertet?»), sondern mindestens für die gesamte Modellserie oder gar die ganze Sparte des Herstellers («wie ist der Ruf von Samsung bei Festplatten?»). Nicht das die produktbezogene Bewertung uninteressant wäre. Aber eine übergreifende Bewertung hat doch oft einen zusätzlichen Nutzen. Ein zweites Beispiel: Warum muss ich mir als Anwender die Bewertungen für den weißen Bildschirm und für die schwarze Version einzeln ansehen. Wirkt sich die Farbe so stark auf die Benutzerzufriedenheit aus? Ist die Bildqualität bei dem Modell mit rundem Standfuß anders als bei dem mit X-förmigen? Ich denke nein. Zugegeben, es gibt sicher auch Fälle in denen eine Mittelung über mehrere Produkte weniger sinnvoll ist. Aber das ist kein Grund in allen Fällen darauf zu verzichten. Ein letztes Beispiel: Der Service könnte durchaus modellübergreifend für eine Sparte eines Herstellers angezeigt werden.
Mockup einer Bewertung von Herstellern eines Hardwarebereichs

Mockup einer Bewertung von Herstellern eines Hardwarebereichs

Wie geht es Ihnen – halten Sie eine übergreifende Bewertung von Produktgruppen oder von Herstellern für sinnvoll? Kennen Sie eine Seite, die dies bereits macht?
Chaehan So conducts research on teamwork in agile software development teams - goal is to get new insight on several new teamwork mechanisms, and to compare the effectiveness of eight wide-spread agile practices on these mechanisms leading to project success. Interested teams may want to read on here: www.psychologie.hu-berlin.de/mitarbeiter/7777269/#agile-teamwork-research
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Chaehan So, Humboldt-University, Berlin conducts a study on Teamwork Effectiveness

Other languages: German|Deutsch
Chaehan So führt ein Forschungsprojekt über Teamwork in Agilen Software-Entwicklungsteams durch – Ziel der Studie sind das Finden von aufschlussreichen neuen Teamwork Mechanismen, sowie der Effektivitätsvergleich von acht weitverbreiteteten Agile Praktiken auf diese Mechanismen, die zum Projekterfolg führen. Interessierte Teams können sich hier über Details informieren: Research on Agile Teamwork Effectiveness by Chaehan So
HU Logo und Foto von Chaehan So

Chaehan So, Humboldt-Universität zu Berlin forscht zu Teameffektivität

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Der Mail-Client Mozilla Thunderbird ist längst kein Geheimtipp mehr. Anderes gilt für manche Erweiterungen (Add Ons) und Tipps: Wenig bekannt, zugleich aber sehr nützlich.

Notiz an Email heften

Screenshot des X-Note Add ons: Ein Notizzettel ist an eine Email gehefted X-Note: Erweiterung, die es erlaubt Kommentare zu Emails hinzuzufügen (wie schon 2005 von mir gewünscht). Sehr nützlich, sehr einfach.

Todo / Done Markierung

Screenshot: Liste der Nachrichten mit Stern-Symbol für unerledigte Oft zweckentfremdet man die Funktion als gelesen/nicht gelesen markieren oder die Farbmarkierung um zu markieren, dass eine Email noch nicht fertig bearbeitet ist. Und damit macht man es sich umständlicher als nötig: Die “Stern”-Spalte erfüllt genau diese Funktion. So geht es:
  1. Über das Symbol zur Spaltenkonfiguration (ganz rechts in dem Spaltenüberschriften zu finden) die Kennzeichnung einblenden Symbol mit zwei Spalten und einem Pfeil
  2. Das wars: Nun Nachrichten markieren nach Wunsch
Weitere Erweiterungen / AddOns bei denen ein Blick lohnt: Nostalgy: Tastatur pur. Auch zum Mails verschieben. Kannten Sie diese Möglichkeiten bereits? Haben Sie weitere Vorschläge? Dann hinterlassen Sie doch ein Kommentar!

Erwachsen werden

Mai 28th, 2008

Das Ziel der Erziehung ist als Eltern unnütz zu werden. Erwachsen ist man, sobald man etwas macht, obwohl die Eltern es empfohlen haben.
Ein Praxisbericht zur Filterung von unerwünschter Emails mittels Thunderbird und domainFACTORY Filter. (Hinweis: Dieser Beitrag setzt Grundkenntnisse voraus. Fragen erwünscht!) Über eintausend Junk Mails kommen täglich in meine Mailbox. Dank zwei guter Spam-Filter muss ich nur eine handvoll selbst wegklicken, meine Arbeit wird kaum gestört. Bis das so gut funktionierte habe ich unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Welche Lösung hat sich bewährt? Einen Löwenanteil der unerwünschten Post sortiert der manuell konfigurierte Filter meines empfehlenswerten Hoster domainFACTORY (df.eu) aus. Die Mailserver nutzten mehrere Verfahren: Cloudmark, SpamAssasin, ASF und Reverse-DNS (Quelle: df.eu) In meiner Konfiguration des Server-seitigen Filters gehe ich zweistufig vor:
  • Alle Mails, die einen X-Spam-Level von drei bis sechs erreichen in ein gesondertes Postfach, dass ich nur gelegentlich abrufe. Dieses wird wie auch alle nicht verschobenen Mails Client-seitig von Thunderbird erneut geprüft. Dabei wird der größere Teil der tatsächlich unerwünschten Post in in den Junk Ordner verschoben und dort nach einiger Zeit gelöscht. Da das Mailprogramm mein Adressbuch verwendet, sind false positives (also fälschlicherweise als Junk markierte Nachrichten) sehr selten.
  • Mails ab einem X-Spam-Level von sieben werden direkt gelöscht.
Das Festlegen dieser Werte basiert auf einer Analyse von 7000 erwünschten Emails (alle gefiltert ohne Blacklist, also ohne das direkte Löschen von verdächtigen Mails). Folgende Verteilung ergab sich für die von dem Provider in den Header geschriebnen X-Spam-Level Werte dieser 7000 Nachrichten. (Anzahl, erreichtes Level) 70 * (1) 21 ** (2) 15 *** (3) 06 **** (4) 00 ***** (5) 02 ****** (6) Fazit: Nur sehr wenige erwünschte Mails erreichen ein Junk-Level von drei und mehr. Will man false-positives unbedingt vermeiden, sollte man Emails aber erst ab einem Spam Level von sechs oder sogar sieben und mehr direkt löschen (Blackhole Filter). Um nicht häufig unerwünschten Mails abzurufen, kann man diese bei niedriger Schwelle Emails auf ein gesondertes Postfach oder in ein gesonderten IMAP Ordner filtern (Redirect Filter). Eine das Adressbuch nutzende Zweitfilterung verdächtiger Mails hilft false positives zu vermeiden. Sowohl die Serverseitigen domainFACTORY Filter als auch der Client-seitige Thunderbird-Filter leisten dabei gute Erkennungsraten (im Sinne eines guten Verhältnisses von richtig erkannten unerwünschten Mails zu fälschlich markierten gewünschten Mails). Was sind Ihre Erfahrungen: Stören Junk Mails ihre Email-Kommunikation? Wie lassen sich erwünschte und unerwünschte Mails effektiv trennen? Bewährt sich das hier vorgestellte Vorgehen für Sie? Benötigen Sie eine Schritt–für–Schritt Anleitung für die Einrichtung?

Ordnung dank Hierarchie

April 30th, 2008

Ein schöner Brauch aus dem alten Schifffahrtsrecht Bei Entscheidungen besonderer Reichweite beruft der Kapitän den Schiffsrat ein, der aus nautischen Offizieren und dem leitenden Ingenieur besteht. Das Vorgehen ist dank einer aus der Hierarchie abgeleiteten festen Reihenfolge klar geordnet. Der Rangniedrigste äußert seine Meinung zuerst, zuletzt spricht der Kapitän selbst. Der psychologische Hintergrund dieses Brauches: Den Mächtigen wird nicht widersprochen. Beginnt der Chef, findet sich kaum alternative Meinungen. Weiterführend zu Sicherheit: Wissenschaftlich zu Sicherheitskultur: Rainer Dietrich Quellennachweis zur Nautik: Schiffahrtsrecht II von Johannes Müller, Joseph Krauss
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